Digitalproof

Farbverbindliche Proofs nach ISO-Standard mit kontrollierbaren Ergebnissen mittels Ugra/FOGRA-Medienkeil geben im Fortdruck die entscheidende Sicherheit für maximale Reproduzierbarkeit.

Ziel des Color Management Workflows ist es eine Reproduktion für einen späteren Offsetdruck zu erzeugen.
Die Originalfarbgebung des Produkts soll auch im späteren Druckereierzeugnis wieder zu finden sein. Um das zu erreichen werden die Farbprofile unserer Rechner und Geräte, wie z.B. Bildschirme und Farbdrucker auf einen vorher definierten Farbraum eingestellt. Color Management ermöglicht es uns, bestmögliche Ergebnisse zu erhalten.
Die fotografische Aufnahme oder der Scan wird im definierten Zielfarbraum gewandelt und weiterverarbeitet. Dieser Zielfarbraum ist der rote Faden an dem sich alle beteiligten Geräte orientieren ohne erneut die Daten selbst anzutasten.

Auf jedem unserer Digitalproofs steht eine Kontrollzeile mit dem Namen der geprooften Datei, dem Datum und den verwendeten Farbprofilen. Dies ermöglicht eine schnelle Kontrolle, welche Version einer Datei wann geprooft wurde, und ob die verwendeten Farbprofile auch die richtigen für den Papiertyp und das Proofmedium sind.

Der FOGRA Medienkeil CMYK, der auf jedem unserer Proofs zu finden ist, ermöglicht die messtechnische Überprüfung der Farbigkeit des Digitalproofs. Für die Druckerei hat der Medienkeil den großen Vorteil, daß sie Proofs kontrollieren kann, bevor es Probleme mit der Abstimmung beim Auflagendruck gibt.

Für die Messung des Medienkeils CMYK gelten folgende Toleranzen:

  • Mittlere Abweichung zu den Voragben
    max. Delta E Lab 4
  • Maximale Abweichung höchstens
    Delta E Lab 10
  • Maximale Abweichung der Primärfarben höchstens Delta E Lab 5
  • Abweichung vom Papierton höchstens
    Delta E Lab 3

Unser Ausgabegeräte sind technisch auf dem neuesten Stand und werden täglich kalibriert.